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2023|2024 GIPFELSTÜRMER
©Swanhild Kruckelmann
GESPRÄCHSKONZERT: DIE BACH-KANTATE
Ein CPEB Young Artists Projekt
Anna Bottlinger Sopran
Rosa Amata Lüttschwager Sopran
Gerhard Löffler Orgel
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Moderation

Tickets an der Abendkasse zu 12/erm. 6 €

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

Mehr lesen
Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
FESTKONZERT: Vivat Carl Philipp
Catalina Bertucci Sopran
Hannah Morrison Sopran
Benedikt Kristjansson Tenor
Klaus Häger Bass
Akademie für Alte Musik Berlin
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Johann Christian Bach: Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach: Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
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©Vanessa Daly
Samstag,
08.06.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Samstag,
08.06.2024
18.45 Uhr Einführung
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Laeiszhalle
Großer Saal
Carmina Burana
Elise van Es Sopran
Wolfram Lattke Tenor
Daniel Ochoa Bass
Symphoniker Hamburg
Neuer Knabenchor Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung
Programm
Robert Schumann
Frühlingssinfonie
Carl Orff
Carmina Burana
Beschreibung

»Könnten Sie Ihrem Orchester beim Spiel etwas Frühlingssehnsucht einwehen, die hatte ich nämlich dabei, als ich sie schrieb. Gleich den ersten Trompetenstoß möcht‘ ich, daß er wie aus der Höhe klänge, wie ein Ruf zum Erwachen«, schreibt Robert Schumann an den Dirigenten Wilhelm Taubert über seine erste Symphonie in B-Dur, von der er einmal stolz verkündete: »Sie ist in feuriger Stunde geboren.«

Verfasst worden ist sie in einem wahren Schaffensrausch: Skizziert hatte sie der 31-jährige Komponist in nur vier Tagen Ende Januar 1841, die gesamte Partitur hatte er gut drei Wochen später, am 20. Februar, beendet. Diese frühe Frühlingssinfonie von Robert Schumann bildet die Eröffnung dieses rauschhaften Abends, in dessen zweiter Hälfte die berühmten Carmina Burana erklingen.

Mit den großangelegten  Carmina Burana wurde Carl Orff 1937 über Nacht berühmt. Zeitgenössische Harmonik und ausdrucksstarke Melodien verbinden sich hier mit Elementen mittelalterlicher Musik, kräftigen Rhythmen und einer kunstvollen Schlichtheit. Orff komponierte dieses Werk zu lateinischen, mittel- und althochdeutschen Liedern, die 1803 im Kloster Benediktbeuren in Bayern gefunden wurden und heute zu den bedeutendsten literarischen Zeugnissen des Mittelalters zählen. In drei Teilen erzählen die Lieder der Carmina Burana von der Liebe und der Liebeswerbung, von Romantik und Mystik, vor allem aber vom Kreislauf des Lebens. Bis heute zählt das Werk zu den populärsten Stücken ernster Musik des 20. Jahrhunderts.

Programm
Robert Schumann
Frühlingssinfonie
Carl Orff
Carmina Burana
Beschreibung

»Könnten Sie Ihrem Orchester beim Spiel etwas Frühlingssehnsucht einwehen, die hatte ich nämlich dabei, als ich sie schrieb. Gleich den ersten Trompetenstoß möcht‘ ich, daß er wie aus der Höhe klänge, wie ein Ruf zum Erwachen«, schreibt Robert Schumann an den Dirigenten Wilhelm Taubert über seine erste Symphonie in B-Dur, von der er einmal stolz verkündete: »Sie ist in feuriger Stunde geboren.«

Verfasst worden ist sie in einem wahren Schaffensrausch: Skizziert hatte sie der 31-jährige Komponist in nur vier Tagen Ende Januar 1841, die gesamte Partitur hatte er gut drei Wochen später, am 20. Februar, beendet. Diese frühe Frühlingssinfonie von Robert Schumann bildet die Eröffnung dieses rauschhaften Abends, in dessen zweiter Hälfte die berühmten Carmina Burana erklingen.

Mit den großangelegten  Carmina Burana wurde Carl Orff 1937 über Nacht berühmt. Zeitgenössische Harmonik und ausdrucksstarke Melodien verbinden sich hier mit Elementen mittelalterlicher Musik, kräftigen Rhythmen und einer kunstvollen Schlichtheit. Orff komponierte dieses Werk zu lateinischen, mittel- und althochdeutschen Liedern, die 1803 im Kloster Benediktbeuren in Bayern gefunden wurden und heute zu den bedeutendsten literarischen Zeugnissen des Mittelalters zählen. In drei Teilen erzählen die Lieder der Carmina Burana von der Liebe und der Liebeswerbung, von Romantik und Mystik, vor allem aber vom Kreislauf des Lebens. Bis heute zählt das Werk zu den populärsten Stücken ernster Musik des 20. Jahrhunderts.

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