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CARL-PHILIPP-EMANUEL BACH-FEST HAMBURG – 11.-29. April
Programmübersicht 2024
©Swanhild Kruckelmann
GESPRÄCHSKONZERT: DIE BACH-KANTATE
Ein CPEB Young Artists Projekt
Anna Bottlinger Sopran
Rosa Amata Lüttschwager Sopran
Gerhard Löffler Orgel
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Moderation

Tickets an der Abendkasse zu 12/erm. 6 €

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sonate Nr.3 g-Moll für Orgel Wq. 70/6
Kantate Klopstocks Morgengesang am Schöpfungsfeste Wq. 239
Beschreibung

Carl Philipp Emanuel Bachs Kantate Morgengesang am Schöpfungsfeste entsprang der persönlichen Beziehung zwischen ihm und dem Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 300. Mal jährt. Die Beziehung zwischen Klopstock und Bach war geprägt von gegenseitiger Bewunderung und Respekt. Klopstock, als bedeutendster Dichter des Empfindsamen Stils, schätzte die Musik von CPE Bach sehr und lobte sie in seinen Werken. Er bezeichnete Bach als einen der größten Komponisten seiner Zeit und war von seiner innovativen Musikalität fasziniert. Wie kaum ein anderes Werk atmet Klopstocks 1758 veröffentlichtes Gedicht den Geist des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Ganz im Sinne der Aufklärung wird ein Naturerlebnis – der Sonnenaufgang – als Gleichnis für die Auferstehung verwendet und diese so empfindbar gemacht. Das Naturschauspiel bildet auch den Ausgangspunkt für Bachs Komposition, eine achteilige, aber durchkomponierte Kantate für zwei Soprane, Chor, Flöten Streicher und Basso continuo. Mit dem Schöpfungsfest ist der Sonntag als Gedenktag an den 7. Tag der Schöpfung gemeint. Joseph Haydn, der den Hamburger Bach sehr verehrte, knüpft mit seinen beiden Oratorien Die Schöpfung und Die Jahreszeiten an den von Carl Philipp vorbereiteten Musikstil nahtlos an.

Expedition Musik
Die 2023 gegründete CPE Bach-Akademie, welche unter der Schirmherrschaft Ton Koopmann, einem der weltweit führenden Alte-Musik-Spezialisten steht, bereichert als neues Format die Konzerte mit Einführungen – denn nur wer mehr über die Komponisten und ihre Werke weiß, hört und versteht besser. Seit vielen Jahren begeistert Hansjörg Albrecht ganz nach dem Vorbild von Leonard Bernstein und Helmuth Rilling mit Live-Musik-Konzerteinführungen und Gesprächskonzerten das Publikum. In seiner Expedition Musik nimmt er Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Geheimnisse und den universellen Kosmos herausragender Musik.

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Dienstag,
23.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
Dienstag,
23.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Großer Saal
KONZERTTIPP: IGOR LEVIT
Igor Levit Klavier
Berliner Barock Solisten

Wir danken für die Kooperation und die freundliche Genehmigung durch die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette | HamburgMusik

Programm
Wilhelm Friedemann Bach
Sinfonia für Streicher und Basso Continuo D-Dur WFB C Inc 16
Johann Sebastian Bach
Contrapunctus I / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Contrapunctus XIX / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Wenn wir in höchsten Nöten sein / Vor deinen Thron tret’ ich hiemit BWV 668
Carl Philipp Emanuel Bach
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo d-Moll Wq 23
Sinfonie für Streicher und Basso continuo F-Dur Wq 175
Johann Sebastian Bach
Ricercar a 6 / aus: Musikalisches Opfer BWV 1079
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Beschreibung

Meisterwerke in Meisterhänden

Wenn Igor Levit sich ans Klavier setzt, ist eines sicher: Die Stücke, die auf dem Programm stehen, wird man so hören wie noch nie zuvor. Denn der deutsch-russische Pianist drückt jedem Werk seinen ganz eigenen, oft ebenso unerwarteten wie genialen Stempel auf und holt damit auch noch das altgedienteste Repertoire-Schlachtschiff schwungvoll ins Hier und Jetzt. Gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten widmet Levit sich nun zwei Komponisten, deren Werk man ohne Übertreibung als Gipfelpunkte der Musikgeschichte bezeichnen kann: Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel. Dieser berühmteste der Bach-Söhne machte eine mindestens ebenso illustre Karriere wie sein Vater und erfreute sich unter anderem der Verehrung von Mozart, Beethoven und Haydn. In einem klug konzipierten Programm bringen Igor Levit und seine Mitstreiter Vater und Sohn nun ganz heutig ins Gespräch – ein Konzerterlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Programm
Wilhelm Friedemann Bach
Sinfonia für Streicher und Basso Continuo D-Dur WFB C Inc 16
Johann Sebastian Bach
Contrapunctus I / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Contrapunctus XIX / Die Kunst der Fuge BWV 1080
Wenn wir in höchsten Nöten sein / Vor deinen Thron tret’ ich hiemit BWV 668
Carl Philipp Emanuel Bach
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo d-Moll Wq 23
Sinfonie für Streicher und Basso continuo F-Dur Wq 175
Johann Sebastian Bach
Ricercar a 6 / aus: Musikalisches Opfer BWV 1079
Konzert für Cembalo/Klavier, Streicher und Basso continuo Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Beschreibung

Meisterwerke in Meisterhänden

Wenn Igor Levit sich ans Klavier setzt, ist eines sicher: Die Stücke, die auf dem Programm stehen, wird man so hören wie noch nie zuvor. Denn der deutsch-russische Pianist drückt jedem Werk seinen ganz eigenen, oft ebenso unerwarteten wie genialen Stempel auf und holt damit auch noch das altgedienteste Repertoire-Schlachtschiff schwungvoll ins Hier und Jetzt. Gemeinsam mit den Berliner Barock Solisten widmet Levit sich nun zwei Komponisten, deren Werk man ohne Übertreibung als Gipfelpunkte der Musikgeschichte bezeichnen kann: Johann Sebastian Bach und seinem Sohn Carl Philipp Emanuel. Dieser berühmteste der Bach-Söhne machte eine mindestens ebenso illustre Karriere wie sein Vater und erfreute sich unter anderem der Verehrung von Mozart, Beethoven und Haydn. In einem klug konzipierten Programm bringen Igor Levit und seine Mitstreiter Vater und Sohn nun ganz heutig ins Gespräch – ein Konzerterlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

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©Jana Jocif
Mittwoch,
24.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
Mittwoch,
24.04.2024
19.00 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
CPE Bach-Museum
MUSEUMSKONZERT: Von der Empfindsamkeit
Domen Marinčič Viola da Gamba
Menno van Delft Clavichord, Spinett und Cembalo

Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, seinen Brüdern und Zeitgenossen

Eintritt frei – Spenden erbeten

Weitere Informationen finden Sie beim Komponisten-Quartier

Beschreibung

Die Empfindsamkeit war eine literarische und kulturelle Strömung, die im 18. Jahrhundert in Deutschland aufkam und sich vor allem in der Literatur, Musik und bildenden Kunst manifestierte. Die Empfindsamkeit zeichnete sich durch eine Betonung von Gefühlen, Emotionen und persönlicher Empfindung aus und stand im Gegensatz zur rationalen Aufklärung. Die Vertreter der Empfindsamkeit strebten danach, die inneren Regungen des Menschen authentisch und unmittelbar auszudrücken. Sie setzten sich mit Themen wie Liebe, Natur, Melancholie und Sehnsucht auseinander und schufen Werke, die von einer starken Emotionalität geprägt waren. Zu den bedeutendsten Vertretern der Empfindsamkeit zählen Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gotthold Ephraim Lessing und Christoph Martin Wieland. Auch in der Musik fand die Empfindsamkeit ihren Ausdruck, etwa in den Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und seiner Brüder oder Joseph Haydn. Die Empfindsamkeit hatte einen großen Einfluss auf die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte und prägte maßgeblich die Entwicklung des Sturm und Drang sowie der Romantik. Obwohl die Strömung im Laufe des 18. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, hinterließ sie bleibende Spuren in der deutschen Kultur. Die Räumlichkeiten des Bach-Museums im Hamburger Komponisten-Quartier vermitteln in aller Schlichtheit die Anmutung eines privaten Salons und eignen sich deshalb in besonderer Weise für Werke der Empfindsamkeit.

Mit Domen Marinčič und Menno van Delft (Vita siehe 19.4.24) sind zwei absolute Meister ihres Fachs bei diesem Konzert zu erleben. Domen Marincic begann seine musikalische Ausbildung auf dem Cello und studierte später Viola da Gamba bei Hartwig Groth in Nürnberg und bei Philippe Pierlot in Trossingen. Er erhielt auch ein Diplom im Hauptfach Cembalo bei Carsten Lohff und absolvierte ein Aufbaustudium für Generalbass bei Alberto Rinaldi. Als Kammermusiker konzertiert er in ganz Europa, in Kanada, USA, China und Vietnam. Als Cellist, Gambist oder Cembalist ist er an etwa 35 CD-Produktionen beteiligt für Labels wie Accent, Aeolus, Arcana, BIS, Brilliant Classics, Harmonia Mundi France, Oehms Classics und Sony/DHM. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Radovljica. Er unterrichtete mehrere Jahre an der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Ljubljana und hielt Vorträge bei Symposien in Slowenien, Italien, Österreich, Großbritannien und in den USA. Seit November 2021 ist er Professor für historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Beschreibung

Die Empfindsamkeit war eine literarische und kulturelle Strömung, die im 18. Jahrhundert in Deutschland aufkam und sich vor allem in der Literatur, Musik und bildenden Kunst manifestierte. Die Empfindsamkeit zeichnete sich durch eine Betonung von Gefühlen, Emotionen und persönlicher Empfindung aus und stand im Gegensatz zur rationalen Aufklärung. Die Vertreter der Empfindsamkeit strebten danach, die inneren Regungen des Menschen authentisch und unmittelbar auszudrücken. Sie setzten sich mit Themen wie Liebe, Natur, Melancholie und Sehnsucht auseinander und schufen Werke, die von einer starken Emotionalität geprägt waren. Zu den bedeutendsten Vertretern der Empfindsamkeit zählen Autoren wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Gottlieb Klopstock, Gotthold Ephraim Lessing und Christoph Martin Wieland. Auch in der Musik fand die Empfindsamkeit ihren Ausdruck, etwa in den Werken von Carl Philipp Emanuel Bach und seiner Brüder oder Joseph Haydn. Die Empfindsamkeit hatte einen großen Einfluss auf die deutsche Literatur- und Kulturgeschichte und prägte maßgeblich die Entwicklung des Sturm und Drang sowie der Romantik. Obwohl die Strömung im Laufe des 18. Jahrhunderts an Bedeutung verlor, hinterließ sie bleibende Spuren in der deutschen Kultur. Die Räumlichkeiten des Bach-Museums im Hamburger Komponisten-Quartier vermitteln in aller Schlichtheit die Anmutung eines privaten Salons und eignen sich deshalb in besonderer Weise für Werke der Empfindsamkeit.

Mit Domen Marinčič und Menno van Delft (Vita siehe 19.4.24) sind zwei absolute Meister ihres Fachs bei diesem Konzert zu erleben. Domen Marincic begann seine musikalische Ausbildung auf dem Cello und studierte später Viola da Gamba bei Hartwig Groth in Nürnberg und bei Philippe Pierlot in Trossingen. Er erhielt auch ein Diplom im Hauptfach Cembalo bei Carsten Lohff und absolvierte ein Aufbaustudium für Generalbass bei Alberto Rinaldi. Als Kammermusiker konzertiert er in ganz Europa, in Kanada, USA, China und Vietnam. Als Cellist, Gambist oder Cembalist ist er an etwa 35 CD-Produktionen beteiligt für Labels wie Accent, Aeolus, Arcana, BIS, Brilliant Classics, Harmonia Mundi France, Oehms Classics und Sony/DHM. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals Radovljica. Er unterrichtete mehrere Jahre an der Abteilung für Musikwissenschaft der Universität Ljubljana und hielt Vorträge bei Symposien in Slowenien, Italien, Österreich, Großbritannien und in den USA. Seit November 2021 ist er Professor für historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

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Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
Samstag,
27.04.2024
18.00 Uhr Konzert
Hamburg, Hauptkirche St. Michaelis
FESTKONZERT: Vivat Carl Philipp
Catalina Bertucci Sopran
Hannah Morrison Sopran
Benedikt Kristjansson Tenor
Klaus Häger Bass
Akademie für Alte Musik Berlin
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Hansjörg Albrecht Leitung & Cembalo
Programm
Johann Christian Bach: Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach: Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
Programm
Johann Christian Bach
Sinfonia g-Moll
Carl Philipp Emanuel Bach
Oratorium »Die Israeliten in der Wüste«
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Samstag,
27.04.2024
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Samstag,
27.04.2024
23.59 Uhr Konzert
Hamburg, Komponisten Quartier
Lange Nacht der Museen: Cembalo-Recital im Bach-Museum
Hansjörg Albrecht Cembalo
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
L’Aly Rupalich Wq. 117/27
Fantasia fis-Moll Wq. 67
Concerto C-Dur Wq. 112
Beschreibung

Eine Nacht voll von Geschichte, Kunst und Kultur

Die Lange Nacht der Museen in Hamburg findet jährlich statt. Rund 50 Museen und kulturelle Einrichtungen öffnen ihre Türen für Besucher und bieten mit Führungen, Vorträgen, Konzerten, Performances, Workshops und anderen kulturellen Aktivitäten ein vielfältiges Programm an. Die Besucher können so einen abwechslungsreichen und spannenden Abend verbringen und die Vielfalt der Hamburger Kulturszene kennenlernen.

Die Kulturmetropole Hamburg, die u.a. seit 1951 einen eigenen internationalen Bach-Preis an herausragende Komponistinnen & Komponisten (wie u.a. Hindemith, Krenek, Ligeti, Messiaen, Henze, Reimann, Stockhausen, Riehm, Gubaidulina, Boulez und Widmann) verleiht, blickt auf eine weitreichende und einzigartige Musikgeschichte zurück. Eine Vielzahl bedeutender Komponist:Innen (wie Reincken, Keiser, Mattheson, Telemann, Hasse, CPE Bach, Hensel, Mendelssohn, Brahms, Mahler, Ligeti, Gubaidulina, Schnittke, Ruzicka u.v.a.) haben in der Hafenstadt das Licht der Welt erblickt oder einen Teil ihres Lebens hier verbracht und mit ihrem Wirken zur Vielfalt der hanseatischen Musiklandschaft beigetragen. Mit dem Komponisten-Quartier ist in den historisch rekonstruierten Hamburger Bürger- und Kaufmannshäusern in der Neustadt ein einzigartiger Ort entstanden, der interaktiv die Musikgeschichte der Hansestadt wieder lebendig werden lässt. Die Ausstellungen vermitteln das historische Musikleben Hamburgs und stellen dazu Bezüge zur Stadt- und Zeitgeschichte der Epoche her. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein Modell einer barocken Opern-Bühne, Musikinstrumente wie das Tafelklavier, an dem Johannes Brahms unterrichtete, ein Clavichord, dem von Carl Philipp Emanuel Bach bevorzugten Instrument, sowie ein Spinett von Thomas Hitchcock von 1730.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
L’Aly Rupalich Wq. 117/27
Fantasia fis-Moll Wq. 67
Concerto C-Dur Wq. 112
Beschreibung

Eine Nacht voll von Geschichte, Kunst und Kultur

Die Lange Nacht der Museen in Hamburg findet jährlich statt. Rund 50 Museen und kulturelle Einrichtungen öffnen ihre Türen für Besucher und bieten mit Führungen, Vorträgen, Konzerten, Performances, Workshops und anderen kulturellen Aktivitäten ein vielfältiges Programm an. Die Besucher können so einen abwechslungsreichen und spannenden Abend verbringen und die Vielfalt der Hamburger Kulturszene kennenlernen.

Die Kulturmetropole Hamburg, die u.a. seit 1951 einen eigenen internationalen Bach-Preis an herausragende Komponistinnen & Komponisten (wie u.a. Hindemith, Krenek, Ligeti, Messiaen, Henze, Reimann, Stockhausen, Riehm, Gubaidulina, Boulez und Widmann) verleiht, blickt auf eine weitreichende und einzigartige Musikgeschichte zurück. Eine Vielzahl bedeutender Komponist:Innen (wie Reincken, Keiser, Mattheson, Telemann, Hasse, CPE Bach, Hensel, Mendelssohn, Brahms, Mahler, Ligeti, Gubaidulina, Schnittke, Ruzicka u.v.a.) haben in der Hafenstadt das Licht der Welt erblickt oder einen Teil ihres Lebens hier verbracht und mit ihrem Wirken zur Vielfalt der hanseatischen Musiklandschaft beigetragen. Mit dem Komponisten-Quartier ist in den historisch rekonstruierten Hamburger Bürger- und Kaufmannshäusern in der Neustadt ein einzigartiger Ort entstanden, der interaktiv die Musikgeschichte der Hansestadt wieder lebendig werden lässt. Die Ausstellungen vermitteln das historische Musikleben Hamburgs und stellen dazu Bezüge zur Stadt- und Zeitgeschichte der Epoche her. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein Modell einer barocken Opern-Bühne, Musikinstrumente wie das Tafelklavier, an dem Johannes Brahms unterrichtete, ein Clavichord, dem von Carl Philipp Emanuel Bach bevorzugten Instrument, sowie ein Spinett von Thomas Hitchcock von 1730.

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Sonntag,
28.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Nachtasyl (Thalia Theater)
Sonntag,
28.04.2024
20.00 Uhr Konzert
Hamburg, Nachtasyl (Thalia Theater)
Back to the future: Frischluft für die Fantasie
Lucas Etcheverria Jazz-Gitarre
Paul Beskers Saxophon
Lucas Kolbe Kontrabass
Tobias Frohnhöfer Schlagzeug
Lucas Etcheverria Standards Quartett

Tickets an der Abendkasse: 12 € | erm. 6 €

Beschreibung

18. Jahrhundert trifft auf 21. Jahrhundert — Fantasiefreude auf Improvisationslust

Improvisationen über Themen & Motive von Carl Philipp Emanuel Bach, denn der Hamburger Bach war ein Meister des Improvisierens und Fantasierens. Es erklingen Standards, die Klassiker des Jazzrepertoires sind und die 40er, 50er und 60er Jahre geprägt haben in Kompositionen von Irving Berlin, Jimmy van Heusen, Joe Henderson, Charlie Parker u. a.

Beschreibung

18. Jahrhundert trifft auf 21. Jahrhundert — Fantasiefreude auf Improvisationslust

Improvisationen über Themen & Motive von Carl Philipp Emanuel Bach, denn der Hamburger Bach war ein Meister des Improvisierens und Fantasierens. Es erklingen Standards, die Klassiker des Jazzrepertoires sind und die 40er, 50er und 60er Jahre geprägt haben in Kompositionen von Irving Berlin, Jimmy van Heusen, Joe Henderson, Charlie Parker u. a.

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©Jan Hordijk
Montag,
29.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
Montag,
29.04.2024
19.30 Uhr Konzert
Hamburg, Elbphilharmonie
Kleiner Saal
ABSCHLUSSKONZERT
Elise van Es Sopran
Hansjörg Albrecht Cembalo & Klavier
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie für Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 182/4 »Hamburger Sinfonie Nr. 4«
Arnold Schönberg
15 Gedichte aus »Das Buch der hängenden Gärten« nach Stefan George op. 15
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie für Streicher und Basso continuo h-Moll Wq 182/5 »Hamburger Sinfonie Nr. 5«
Arnold Schönberg
Verklärte Nacht / Streichsextett d-Moll op. 4
Beschreibung

»Ich fühle luft von anderem planeten« – so beginnt ein Gedicht von Stefan George, dem Dichter, der einmal für einen derartig bewunderten Aufbruch in die Moderne stand, dass ein Komponist wie Arnold Schönberg früh einige seiner Gedichte vertonte. Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach waren beides Avantgardisten im besten Sinne. Beide verband eine emotionale, handwerkliche, aber auch ideelle Verbindung zu den Traditionen, aus denen sie stammten. Und beide suchten die Entwicklung von Kunst und künstlerischem Ausdruck als Abbild ihrer Zeit und entwickelten dabei eine neue Tonsprache. Schönberg (1874 geboren) in der Hinwendung zum Expressionismus und später zur Atonalität hin, Carl Philipp Emanuel Bach (1714 geboren) zu einem aufklärerischen Musikverständnis hin und als Vorreiter und Wegbereiter für die Musik der Wiener Klassik.

Dieser Abend widmet sich genau dieser Freiheit und stellt die beiden großen Avantgardisten gegenüber – mit Texten, im Lied, in programmatischer und absoluter Musik. Die in Hamburg entstandenen Streichersinfonien Carl Philipp Emanuel Bachs Wq. 182 zählen zu seinen revolutionärsten Werken. Sie sind von einem unerhörten Feuer und stürmischen Drängen geprägt.

Schönbergs Lieder-Zyklus »Das Buch der hängenden Gärten« stellt einen Höhe- und Wendepunkt in Schönbergs Schaffen dar; es etablierte die freischwebende Atonalität im Gewand von Georges formvollendetem Ästhetizismus und bereicherte das Repertoire um einen Zyklus von dem Gewicht der großen Vorgängerwerke Schuberts, Schumanns und Wolfs.

Das zweite zentrale Werk des Konzertes ist der frühe Geniestreich Schönbergs, die aus der Beschäftigung mit der Literatur der Romantik und des »Fin de siècle« heraus entstandene sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht«. Und da Arnold Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach dieses Jahr beide runde Geburtstage feiern, gratuliert die CPEB-Akademie und der CPEB-Chor Hamburg ihnen mit diesem Konzert von Herzen.

Programm
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie für Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 182/4 »Hamburger Sinfonie Nr. 4«
Arnold Schönberg
15 Gedichte aus »Das Buch der hängenden Gärten« nach Stefan George op. 15
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie für Streicher und Basso continuo h-Moll Wq 182/5 »Hamburger Sinfonie Nr. 5«
Arnold Schönberg
Verklärte Nacht / Streichsextett d-Moll op. 4
Beschreibung

»Ich fühle luft von anderem planeten« – so beginnt ein Gedicht von Stefan George, dem Dichter, der einmal für einen derartig bewunderten Aufbruch in die Moderne stand, dass ein Komponist wie Arnold Schönberg früh einige seiner Gedichte vertonte. Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach waren beides Avantgardisten im besten Sinne. Beide verband eine emotionale, handwerkliche, aber auch ideelle Verbindung zu den Traditionen, aus denen sie stammten. Und beide suchten die Entwicklung von Kunst und künstlerischem Ausdruck als Abbild ihrer Zeit und entwickelten dabei eine neue Tonsprache. Schönberg (1874 geboren) in der Hinwendung zum Expressionismus und später zur Atonalität hin, Carl Philipp Emanuel Bach (1714 geboren) zu einem aufklärerischen Musikverständnis hin und als Vorreiter und Wegbereiter für die Musik der Wiener Klassik.

Dieser Abend widmet sich genau dieser Freiheit und stellt die beiden großen Avantgardisten gegenüber – mit Texten, im Lied, in programmatischer und absoluter Musik. Die in Hamburg entstandenen Streichersinfonien Carl Philipp Emanuel Bachs Wq. 182 zählen zu seinen revolutionärsten Werken. Sie sind von einem unerhörten Feuer und stürmischen Drängen geprägt.

Schönbergs Lieder-Zyklus »Das Buch der hängenden Gärten« stellt einen Höhe- und Wendepunkt in Schönbergs Schaffen dar; es etablierte die freischwebende Atonalität im Gewand von Georges formvollendetem Ästhetizismus und bereicherte das Repertoire um einen Zyklus von dem Gewicht der großen Vorgängerwerke Schuberts, Schumanns und Wolfs.

Das zweite zentrale Werk des Konzertes ist der frühe Geniestreich Schönbergs, die aus der Beschäftigung mit der Literatur der Romantik und des »Fin de siècle« heraus entstandene sinfonische Dichtung »Verklärte Nacht«. Und da Arnold Schönberg und Carl Philipp Emanuel Bach dieses Jahr beide runde Geburtstage feiern, gratuliert die CPEB-Akademie und der CPEB-Chor Hamburg ihnen mit diesem Konzert von Herzen.

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